Veranstaltungen am 13. Juni 2021


museum x.o: Das kreative Museum für alle

Sonntag, 13. Juni 2021 | 11 bis 12.30 Uhr und 13 bis 14.30 Uhr
digital


Ein ganzes Museum mitgestalten – diese Möglichkeit wird die Plattform „museum x.o“ des Badischen Landesmuseums eröffnen. Nutzerinnen und Nutzer können eigene Inhalte einbringen, miteinander debattieren oder kreativ sein. Auf der modularen Digitalplattform können Meinungen und Gedanken geteilt, Geschichten erzählt, Onlinekurse erstellt und Diskussionsveranstaltungen, Treffen oder Workshops selbst organisiert werden. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: Aktuelle Themen, gemeinsame Sammlungsprojekte, kreative Arbeit an Museumsformaten oder Bürgerwissenschaftsprojekte – all das kann auf „museum x.o“ umgesetzt werden.
Mit dem „museum x.o“ entsteht eine neuartige Plattform für Bürgerinnen und Bürger und Museen zugleich. Bei dem digitalen Vortrag erhalten Sie Einblicke in die Entwicklung der Plattform und die Möglichkeit, den Prototypen zu testen. So können auch Ihre Rückmeldungen in die weitere Entwicklung einfließen.

Hier geht’s zur Veranstaltung: https://bbb.landesmuseum.de/b/lin-itz-0kv-5ew


Ist das Haus der Zukunft aus Papier?

Sonntag, 13. Juni | 13 bis 17 Uhr
Online-Workshop


Kann das wirklich funktionieren: ein Haus aus Papier? In einem Online-Workshop der Hochschule für Gestaltung (HfG) probieren die Teilnehmenden genau das aus. Verwendet wird dabei Papierbeton – ein leichtes Mischmaterial aus Beton und Recyclingpapier. Die Betonproduktion im Bauwesen, also unter anderem für Straßen oder Gebäude, gilt als einer der größten Hauptverursacher von Treibhausgasen weltweit. Das gilt es zu reduzieren und daran forscht das HfG-Team im Bio Design Lab experimentell. Ausgestattet mit einem Home-Kit aus lokalen Materialien können die Teilnehmenden von Zuhause aus mitmachen und unter fachkundiger Anleitung Schritt für Schritt eigene Objekte aus Papierbeton herstellen. Für den Workshop ist bis zum 4.06. eine Anmeldung mit Angabe der Paketanschrift nötig. Los geht’s!

biodesignlab@hfg-karlsruhe.de


EFFEKTE-Talk

Sonntag, 13. Juni | 14 bis 15:30 Uhr
Effekte-Bühne Kronenplatz und im Livestream

Wer soll es richten – Mensch oder Maschine?

Professor Martin Rupp, FOM
Hochschulzentrum Karlsruhe


Algorithmen haben jetzt schon einen großen Einfluss auf unser Leben und unseren Alltag. Sie personalisieren Inhalte, berechnen
Routen oder Preise. Dabei sind viele Menschen involviert, etwa Datenwissenschaftler, Programmierer sowie staatliche
Institutionen oder Unternehmen als Datensammler oder Anwender. Doch wer trägt eigentlich am Ende die menschliche (Rest-) Verantwortung
für die Konsequenzen der von Algorithmen getroffenen Entscheidungen? Professor Martin Rupp vom FOM Hochschulzentrum
Karlsruhe beschreibt anschaulich, wie algorithmische Entscheidungssysteme aktuell entwickelt und eingesetzt werden. Er fragt auch
nach Verantwortlichkeiten, um einer Vermischung von Verantwortung in solch komplexen Systemen entgegenzuwirken.
www.fom.de/hochschulzentren/studium-in-karlsruhe.html

Elektronische Person

Professor Hans-Jörg Fischer,
FOM Hochschulzentrum Karlsruhe


Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) ist erst zu einem kleinen Teil sichtbar. Technisch gesehen sprechen Wissenschaftler
derzeit von einer „schwachen KI“, weil sie bisher lediglich unterstützt. Ziel von Wissenschaftlern ist jedoch die Schöpfung einer „starken
KI“ – also die Nachbildung und Perfektionierung des menschlichen Gehirns. Aus juristischer Sicht die Verantwortung für Entscheidungen
durch künftige KI-Systeme. Eine Maschine mit „schwacher“ KI hat keine Möglichkeit einer eigenen Entscheidung. Eine Maschine mit
einer „starken KI“ kann nicht zur Verantwortung gezogen werden. Braucht es neben der juristischen Person also bald eine
„elektronische Person“?
https://www.fom.de/hochschulzentren/studium-inkarlsruhe.html


Neurotechnologien und wie sie Körper und Geist verändern

Sonntag, 13. Juni | 16.30 bis 18.30 Uhr
Kronenplatz


Neurotechnologien haben nicht nur bereits erhebliche medizinische Bedeutung, sondern es wird auch erwartet, dass sie in Zukunft allgemein zur Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit beitragen. Das 3. BIO·FICTION Science Art Film Festival behandelte Neurotechnologien und wie diese Körper und Geist sowie die Gesellschaft verändern. Es fand im Rahmen des Projekts FUTUREBODY statt, das vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT koordiniert wird, und ist nun auf Tour. In Karlsruhe wird eine Auswahl nachdenklich stimmender, verblüffender und inspirierender Kurzfilme gezeigt – die meisten prämiert und teils Dokumentation, teils Fiktion. Anschließend diskutieren Professor Dr. Thomas Stieglitz vom Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg und die Politikwissenschaftlerin Dr. Isabella Hermann, zugleich Ko-Direktorin des Berlin Sci-fi Filmfests, mit Christopher Coenen (KIT-ITAS).


Ein Abend mit Waldemar Zeiler

Sonntag, 13. Juni | 19 bis 20.30 Uhr
Kronenplatz


Er ist so etwas wie der „Rockstar“ unter den Gründerinnen und Gründer: Waldemar Zeiler. Tatsächlich dürfte er einer der wenigen Jungunternehmer sein, dem die Menschen zujubeln, wenn er die Bühne betritt. „Einhorn“, so heißt das Startup, das schon fast gar keines mehr ist. Millionenumsatz macht das Unternehmen mit dem Verkauf fair hergestellter Kondome oder Tampons. Mit Vorträgen über die besondere Unternehmenskultur „schockt“ Zeiler
die Manager der Großkonzerne regelmäßig und gerne – möglicherweise in einem weiß-rosa Einhornkostüm. Die fragen sich, wie das geht, wenn die Mitarbeitenden zu einem Gutteil selbst bestimmen, was sie verdienen, wie viel, wie lange und wann überhaupt sie arbeiten. Und dann hat Zeiler noch die Idee, dass Unternehmertum aus seiner Sicht unbedingt nachhaltig sein muss. Bei „Ein Abend mit Waldemar Zeiler“ in Kooperation mit der KITGründerschmiede erklärt er auf der EFFEKTE-Bühne am Kronenplatz, warum Wirtschaft neue Werte braucht, was Start-ups der Gesellschaft zurückgeben sollten und stellt sich im Anschluss den Fragen des Publikums.


Klimawandel-Kino unter freiem Himmel

Sonntag, 13. Juni
Montag, 14. Juni
Dienstag, 15. Juni
Mittwoch, 16. Juni
Donnerstag, 17. Juni


jeweils 21:30 bis 23:30 Uhr
Airscreen-Leinwand vor der Hochschule für Gestaltung


Der Klimawandel und seine Folgen spielen in allen gesellschaftlichen Bereichen mittlerweile eine wesentliche Rolle – auch in der Kunst. Das Airscreen-Kino vor der Hochschule für Gestaltung zeigt an mehreren Abenden Filme und Video-Kunstwerke zu diesem Thema. Aufgeführt wird „The downside“ des Videokünstlers Ludger Pfanz, der selbst anwesend sein wird. Außerdem ist zu sehen „The great Green Wall“ – ein beeindruckender Dokumentarfilm von Jared P. Scott über die Folgen des Klimawandels für Afrika - oder die nachdenklich machende Parabel „Nach mir die Sintflut“ von Christoph Hertel. Von Alfred McGuffin stammt der Film „Danni“  (Testscreening Mo. 22 Uhr) über den Dannenröder Forst, der dem Bau einer Autobahn zum Opfer fallen soll. Davon handelt auch der neue Film der Regisseurin Gülsel Özkan „Wald statt Asphalt“ (Di. 22 Uhr). Absolut sehenswert.

www.beyond-symposium.com