Das gesammelte EFFEKTE-Programm auf einer Seite [Strg+F]

Tägliche Ganztagsveranstaltungen

Samstag, 12. Juni bis Sonntag, 20. Juni 2021

Filme auf der LED-Leinwand bei EFFEKTE

Umweltschutz und Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Auf einer LED-Leinwand auf dem Karlsruher Marktplatz sind während des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE Filme zu sehen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) beschäftigt sich in Kurzfilmen beispielsweise mit der Modeindustrie, Umgang mit Ressourcen, Ernährung und dem Zustand von Gewässern. Das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigt Filme über die Nachhaltigkeit technischer, sozialer und ökologischer Systeme, die wir im Alltag nutzen. In einem weiteren Beitrag geht es um den Menschen als bestimmenden Faktor bei der Veränderung des globalen Ökosystems. Die Bundesanstalt für Wasserbau klärt in ihrem Beitrag darüber auf, wie die Nebenwasserstraßen in Deutschland renaturiert werden.

Fest der jungen Forscher

Während des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE wird in diesem Jahr zum siebten Mal der „osKarl“ von der Schülerakademie Karlsruhe verliehen – der Wissenschaftspreis für junge Forschertalente. Während der gesamten Festivalwoche wird online – mitzuverfolgen auch auf einer LED-Leinwand am Marktplatz – gezeigt, was Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Karlsruher Schulen erforscht haben. An Grundschulen ging es beispielsweise um Räuber, Klima, Geologie oder Mobilität. An den weiterführenden Schulen haben sich Jugendliche mit 3D-Druckern, pflanzenbasiertem Kochen oder mit Feinstaubfiltern beschäftigt. Insgesamt 17 Projekte wurden von der Fachjury bewertet. Außerdem gibt es ein Online-Voting durch das Publikum.

Die osKarl – Preisverleihung findet am Sonntag, den 20. Juni statt.

Zu den Videos der Schülerforschungsprojekte

KIT21: 7 Tage – 7 Fragen – 7 Formate

7 Tage – 7 Fragen – 7 Formate: Das ist ein neues Konzept des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), um auf ganz unterschiedliche Art und Weise ungewohnte Einblicke in seine Forschung zu geben. Mathematisch herausfordernd und spielerisch zugleich wird es beispielsweise im digitalen Escape Room. Oder haben Sie Lust auf ein virtuelles Treffen mit Leibniz-Preisträgerin Britta Nestler in der Mittagspause? Jeder Tag geht in einem anderen Format einer Frage nach: Wann wird Karlsruhe eigentlich klimaneutral sein? Wie verändert die Robotik unser Leben? Oder: Brauchen wir schon bald keinen Führerschein mehr? Zusätzlich im Angebot: eine hybride Rallye per App über den Campus Süd des KIT, bei dem es Rätsel an vielen Stationen zu lösen gilt – und tolle Preise zu holen gibt.

www.kit.edu/kit21

Zur Aufzeichnung

Bioökonomie findet Stadt

Wie können wir nachhaltiger leben? Wodurch trägt die Bioökonomie zur Bewältigung der Klimakrise bei? Und was haben Algen, Pilze, Gras, erneuerbare Kraftstoffe  und bunte Farben damit zu tun? Die Open-Air-Ausstellung des Potsdamer Vereins „Pro Wissen“ mit dem Titel „Bioökonomie findet Stadt“ gibt überraschende Antworten – quasi im Vorbeigehen. Denn die Ausstellung ist auf Bauzaunbannern auf dem Karlsruher Marktplatz zu sehen. Bioökonomie heißt verantwortungsvoll und nachhaltig handeln, also umweltverträgliche Produkte auf der Basis nachhaltiger Rohstoffe herzustellen. Durch innovative Forschung werden bereits heute Lösungen für die Anforderungen von morgen erarbeitet. Diese Ausstellung widmet sich aktuellen Forschungsprojekten aus ganz Deutschland. Eines davon ist „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ des KIT.  Als Baustein einer CO₂-neutralen Mobilität werden regenerativ hergestellte Kraftstoffe von der Herstellung über die Anwendung bis hin zur Umweltbilanzierung ganzheitlich betrachtet. Kommen Sie doch auch am Bauzaun vorbei!

www.wis-potsdam.de/de/prowissen-potsdam-ev/bauzaunausstellung-biooekonomie

Auf Entdeckungsreise im Bio-Sensorium-Pavillon

Alternative Baustoffe braucht das Land! Das Bio Design Lab der Hochschule für Gestaltung (HfG) forscht und experimentiert mit Blick auf die Ressourcenknappheit und der Anforderung, die Klimabilanz zu verbessern, an einer herausfordernden Schnittstelle: wie können wir Design mit nachhaltiger Kreislaufwirtschaft und alternativen Materialien verbinden? Die HfG-Experten denken dabei völlig neu. So dient eine Struktur aus Papercrete, das ist ein Spezialbeton aus Recyclingpapier, als Ausstellungsfläche für weitere Materialexperiemente wie etwa Mycelium, einem Baustoff aus Pilzgeflecht oder symbiotischen Bakterienkulturen. Im temporären Pavillon „Bio-Sensorium“ auf dem HfG-Campus sind die lebendigen Werkstoffe im Eins-zu-Eins-Maßstab zu erleben und können aus nächster Nähe erkundet werden.

https://www.hfg-karlsruhe.de/

Art of Creating Stuff

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe befasst sich seit einigen Jahren intensiv mit den Chancen der Digitalisierung für Museen. Offen, anders, kreativ – so eröffnet die mobile Website Art of neue Perspektiven auf Kunst und ihre Inhalte. Hier können Userinnen und User sich die Zeit vertreiben, sich inspirieren und unterhalten lassen und Kunst neu begegnen: Ob bei Art of Wasting Time herausfinden, welche Couplegoals man verfolgt oder welcher Studityp man ist, mit Art of Creating Stuff die letzten Fotos mit humorvollen Details der Kunstgeschichte, Formen, Farben, Filtern versehen und bei Wunsch auf Tassen und Shirts drucken lassen oder mit Art of Chit-Chatting ungewöhnliche und überraschende Geschichten rund um die Kunsthalle und ihre Sammlung auf unterhaltsame und kurzweilige Weise erfahren: das Onlinetool der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zeigt wie #WastingTimeWithArt geht. Das Projekt wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördert. Im Herbst 2020 wurde Art of mit dem DigAMus-Award ausgezeichnet.

www.moodfor.art 
www.kunsthalle-karlsruhe.de  
#WastingTimeWithArt

Experimentalkiosk trifft Schaufenster: Mitforschen statt zuschauen!

Immer mehr Menschen wünschen sich, bei Forschungsprojekten stärker einbezogen zu werden, mehr mitreden und auch mitmachen zu können. Spannende Fragestellungen finden sich überall – doch nicht immer finden sie ihren Weg in die Wissenschaft. Wissen, Kreativität und Neugierde von Bürgerinnen und Bürger für die Wissenschaft zu mobilisieren ist das Ziel von „Digital Citizen Science“ am KIT. Von der Formulierung der Forschungsfrage bis zur Auswertung und Kommunikation der Ergebnisse können sich Bürgerinnen und Bürger einbringen und so selbst zu Forscherinnen und Forschern werden. Im Rahmen des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE laden beim Science Shopping die Experimentalkioske des KIT in unterschiedlichen Geschäften in der Innenstadt (PapierFischer, Modehaus Schöpf, Tommy Hilfiger (Herrenstrasse) und el corazon) zum Informieren und Ausprobieren ein. Wer mit uns gemeinsam spannende Fragen rund um das Thema Wellbeing@Home erforschen möchte, kann sich unverbindlich registrieren und dann sofort mitforschen, statt nur zuzuschauen. Zur Registrierung geht’s über:

https://info.digital-citizen-science.de/

Direkt im Ohr: der KIT-Forschungspodcast

Schwebestaub, Äonen und Geisterteilchen – all diesen und vielen weiteren Phänomenen kann man beim Zuhören auf die Spur kommen. KIT.audio ist der kostenlose Forschungspodcast des KIT. Renommierte Radiojournalistinnen und Radiojournalisten greifen darin aktuelle Forschungsthemen auf und erkunden, was Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) dazu beitragen. Diese kommen dabei auch selbst zu Wort. Doch keine Angst: der Podcast transportiert komplizierte Themen nicht nur verständlich, sondern zugleich auf neue Weise spannend. Inzwischen sind 27 Folgen produziert worden. In der aktuellen Folge geht es zum Beispiel um Technikvisionen: wie wäre es denn, wenn sich plötzlich jeder seine eigene Welt druckt, wie sie ihm gefällt – mit einem 3D-Drucker? Podcasts sind in – einfach mal reinhören.

www.kit.edu/audio

Podcasts KIT.audio


Samstag, 12. Juni 2021

Online Infotag an der Pädagogischen Hochschule

Livevorträge, ein virtueller Rundgang und viele Möglichkeiten zum Fragenstellen und Kennenlernen von Studierenden und Lehrenden bietet der online Infotag für Studium und Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA). Unter anderem gibt es Einblicke in die lehramtsbezogenen Studiengänge und die Schwerpunktangebote „Pädagogik der Kindheit“ und „Sport-Gesundheit-Freizeitbildung“ sowie die Masterstudiengänge. Wer sich berufsbegleitend wissenschaftlich weiterbilden will, ist an der PHKA ebenfalls genau richtig. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Geragogik, die sich mit Bildungsfragen in Bezug auf ältere Menschen befasst. Ziel ist unter anderem, Ressourcen zu aktivieren und Defizite von Fähigkeiten zu kompensieren, die nicht mehr oder nur noch teilweise vorhanden sind. An der PHKA gibt es dafür einen speziellen berufsbegleitenden Masterstudiengang. Infos zum Programm und eine kostenlose Anmeldemöglichkeit gibt es unter:

www.ph-ka.de/infotag

Virtueller Campustag an der Hochschule Karlsruhe

Die ganze Bandbreite des Angebots an der Hochschule Karlsruhe (HKA) sichtbar macht der virtuelle Campustag. Informieren können sich Besucherinnen und Besucher in virtuellen Rundgängen, Videos und Live-Chats. Überall gibt es spannende Eindrücke aus der Welt der angewandten Wissenschaften zu erleben. Professorinnen und Professoren stellen ihre Studiengänge, deren Inhalte und Forschungen in Live-Vorträgen vor. Wer Fragen hat, kann sie über Livechats stellen. Zusätzliche Eindrücke vermitteln die multimedialen Beiträge über Projektarbeiten, Experimente und Erfahrungsberichte von Studierenden. Zukunftsthemen wie Virtual Reality und Mobilität, unter besonderer Betrachtung des Radverkehrs, werden in Live-Vorträgen dargeboten.

www.virtueller-campustag.de

EFFEKTE-Eröffnungstalk

Unter dem Motto „Wissenschaft in der Stadt“ macht das Wissenschaftsfestival EFFEKTE neue Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft für die Besucherinnen und Besucher auf einzigartige Weise erfahrbar. Die regelmäßige Öffnung der vielfältigen Hochschullandschaft in die Stadtgesellschaft ist Voraussetzung dafür, dass dies gelingen kann. Beim EFFEKTE-Eröffnungstalk erläutern Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und führende Köpfe der Karlsruher Forschungslandschaft, warum es wichtig ist, dass komplexe Forschungsarbeit, die für bedeutende Zukunftsfragen verhandelt, immer wieder für alle erlebbar gemacht werden muss. Mit dabei sind Professor Dr. Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Professor Dr. Frank Artinger, Rektor der Hochschule Karlsruhe, Professor Dr. Christian Gleser, Prorektor für Studium und Lehre an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und Dr. Peter Gilbert, Vorstand der Schülerakademie e.V.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

Karlsruhe will klimaneutral werden. Aber: Kann das überhaupt funktionieren? Und falls ja, wie geht das und bis wann ist das möglich? Diesen Fragen widmet sich eine Talkrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KIT21“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Ein Baustein der Lösung ist KARLA – das Karlsruher Reallabor für nachhaltigen Klimaschutz. Ausgangspunkt des Labors ist das Karlsruher Klimaschutzkonzept 2030, das den Handlungsrahmen für die Klimaschutzmaßnahmen setzt. Oliver Parodi, einer der „Erfinder“ von Reallaboren und Leiter der Forschungsgruppe „Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformation“ am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT, erläutert, wie solche Labore funktionieren und wie Karlsruhe der Schritt zur Klimaneutralität gelingen kann. Außerdem mit dabei: Experten der Stadt Karlsruhe, des Badischen Staatstheaters und der Klimaallianz Karlsruhe.

https://www.itas.kit.edu/2021_010.php

EFFEKTE-Talk am Kronenplatz:

Künstliche Intelligenz ist Teil unseres Lebens

Um Künstliche Intelligenz (KI) und ihre Ursprünge in Karlsruhe geht es in einem Vortrag des Data Scientists Sergey Biniaminov von der BIN Holding GmbH. Sein Unternehmen beschäftigt sich mit der Integration von KI in Arbeitsprozesse verschiedener Branchen, beispielsweise im Versicherungssektor, in der Finanzbranche, in Großhandel und Logistik, Produktionswerken oder bei der Qualitätssicherung von Lebensmitteln. Auch in Krankenhäusern unterstützt KI die Ärzte in ihrem Arbeitsalltag. Der Gesundheitsbereich profitiert von KI bei der Entwicklung von Medikamenten. Entscheidender Punkt bei KI-Anwendungen ist die Vereinbarkeit von ethischen Aspekten und Datensicherheit, die stimmige Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und eine erfolgreiche Integration von KI in die professionelle Infrastruktur der verschiedenen Anwendungsfelder.

Kunst als schöne Zeitverschwendung

Ohne Zweifel: auch die Kunst wird digital! Selbst Kunst, die schon mehrere Jahrhunderte alt ist. Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu gewinnen und ungewöhnliche Zugänge zur Kunst und ihren Inhalten zu schaffen. Beispielsweise mit der Anwendung Art of. Florian Trott, kaufmännischer Geschäftsführer der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, zeigt in einem Vortrag, wie das geht . Mit Art of kann man Kunstwerke finden, die zur eigenen Stimmung passen, eigene Kunst-Collagen erstellen oder lustige Anekdoten zu einzelnen Kunstwerken kennenlernen. Also die reinste Zeitverschwendung eben. Aber was für eine schöne und anregende!

www.moodfor.art 
www.kunsthalle-karlsruhe.de  
#WastingTimeWithArt

Satire, Musik und Spaß auf der Datenautobahn

Künstliche Intelligenz (KI) ist der absolute Hype! Die großen Internetgiganten benutzen unsere persönlichsten Daten als profitable Währung im so genannten globalen Dorf. Aber: Müssen wir uns deshalb zu digitalen Dorfdeppen machen lassen? Diese Frage stellt die Kabarett-Truppe des Theaters DAS SANDKORN. Sie schaut mit dem geschärften Blick der Satiriker durch die Datenbrille, testet selbstfahrende Autos, Pflegeroboter und vollautomatische Restaurants auf ihre Menschentauglichkeit. Patricia Keßler, Cynthia Popa, Sven Djurovic und Markus Kapp zeigen einen amüsanten Ausschnitt der KI-Show des SANDKORN zum Algo-Rhythmus unserer Zeit. Eine Dreiviertelstunde vergnügliche Unterhaltung sind garantiert. Regie führt Erik Rastetter.

www.das-sandkorn.de

Unterwegs mit dem „beambike“

In Karlsruhe sind sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken von den Straßen: die zahlreichen Lastenräder. Man kann damit auch ganz kreative Dinge tun. So wie der Medienkünstler Jonas Denzel. Sein „beambike“ macht auf nachhaltige Art und Weise Kunst im öffentlichen Raum erlebbar. Mit mobiler Projektionstechnik ausgestattet, werden per E-Lastenfahrrad Spots wie Brücken, Statuen, Bäume, Unterführungen, Fassaden oder andere urbane Orte angesteuert und künstlerisch in Szene gesetzt. Auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirkenden Objekte werden mit Projektionen inszeniert, die sich in die Umgebung integrieren. Das beambike war im vergangenen Jahr auch Teil der Ausstellung „Seasons of Media Arts“ des ZKM. Einfach aufsteigen und mitstaunen!

Instagram: @beam.bike
www.jonasdenzel.com


Sonntag, 13. Juni 2021

museum x.o: Das kreative Museum für alle

Ein ganzes Museum mitgestalten – diese Möglichkeit wird die Plattform „museum x.o“ des Badischen Landesmuseums eröffnen. Nutzerinnen und Nutzer können eigene Inhalte einbringen, miteinander debattieren oder kreativ sein. Auf der modularen Digitalplattform können Meinungen und Gedanken geteilt, Geschichten erzählt, Onlinekurse erstellt und Diskussionsveranstaltungen, Treffen oder Workshops selbst organisiert werden. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: Aktuelle Themen, gemeinsame Sammlungsprojekte, kreative Arbeit an Museumsformaten oder Bürgerwissenschaftsprojekte – all das kann auf „museum x.o“ umgesetzt werden.
Mit dem „museum x.o“ entsteht eine neuartige Plattform für Bürgerinnen und Bürger und Museen zugleich. Bei dem digitalen Vortrag erhalten Sie Einblicke in die Entwicklung der Plattform und die Möglichkeit, den Prototypen zu testen. So können auch Ihre Rückmeldungen in die weitere Entwicklung einfließen.

Hier geht’s zur Veranstaltung: https://bbb.landesmuseum.de/b/lin-itz-0kv-5ew

Ist das Haus der Zukunft aus Papier?

Kann das wirklich funktionieren: ein Haus aus Papier? In einem Online-Workshop der Hochschule für Gestaltung (HfG) probieren die Teilnehmenden genau das aus. Verwendet wird dabei Papierbeton – ein leichtes Mischmaterial aus Beton und Recyclingpapier. Die Betonproduktion im Bauwesen, also unter anderem für Straßen oder Gebäude, gilt als einer der größten Hauptverursacher von Treibhausgasen weltweit. Das gilt es zu reduzieren und daran forscht das HfG-Team im Bio Design Lab experimentell. Ausgestattet mit einem Home-Kit aus lokalen Materialien können die Teilnehmenden von Zuhause aus mitmachen und unter fachkundiger Anleitung Schritt für Schritt eigene Objekte aus Papierbeton herstellen. Für den Workshop ist bis zum 4.06. eine Anmeldung mit Angabe der Paketanschrift nötig. Los geht’s!

biodesignlab@hfg-karlsruhe.de

EFFEKTE-Talk am Kronenplatz:

Wer soll es richten – Mensch oder Maschine?

Algorithmen haben jetzt schon einen großen Einfluss auf unser Leben und unseren Alltag. Sie personalisieren Inhalte, berechnen
Routen oder Preise. Dabei sind viele Menschen involviert, etwa Datenwissenschaftler, Programmierer sowie staatliche
Institutionen oder Unternehmen als Datensammler oder Anwender. Doch wer trägt eigentlich am Ende die menschliche (Rest-) Verantwortung
für die Konsequenzen der von Algorithmen getroffenen Entscheidungen? Professor Martin Rupp vom FOM Hochschulzentrum
Karlsruhe beschreibt anschaulich, wie algorithmische Entscheidungssysteme aktuell entwickelt und eingesetzt werden. Er fragt auch
nach Verantwortlichkeiten, um einer Vermischung von Verantwortung in solch komplexen Systemen entgegenzuwirken.

www.fom.de/hochschulzentren/studium-in-karlsruhe.html

Elektronische Person

Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) ist erst zu einem kleinen Teil sichtbar. Technisch gesehen sprechen Wissenschaftler
derzeit von einer „schwachen KI“, weil sie bisher lediglich unterstützt. Ziel von Wissenschaftlern ist jedoch die Schöpfung einer „starken
KI“ – also die Nachbildung und Perfektionierung des menschlichen Gehirns. Aus juristischer Sicht die Verantwortung für Entscheidungen
durch künftige KI-Systeme. Eine Maschine mit „schwacher“ KI hat keine Möglichkeit einer eigenen Entscheidung. Eine Maschine mit
einer „starken KI“ kann nicht zur Verantwortung gezogen werden. Braucht es neben der juristischen Person also bald eine
„elektronische Person“?

https://www.fom.de/hochschulzentren/studium-inkarlsruhe.html

Neurotechnologien und wie sie Körper und Geist verändern

Neurotechnologien haben nicht nur bereits erhebliche medizinische Bedeutung, sondern es wird auch erwartet, dass sie in Zukunft allgemein zur Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit beitragen. Das 3. BIO·FICTION Science Art Film Festival behandelte Neurotechnologien und wie diese Körper und Geist sowie die Gesellschaft verändern. Es fand im Rahmen des Projekts FUTUREBODY statt, das vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT koordiniert wird, und ist nun auf Tour. In Karlsruhe wird eine Auswahl nachdenklich stimmender, verblüffender und inspirierender Kurzfilme gezeigt – die meisten prämiert und teils Dokumentation, teils Fiktion. Anschließend diskutieren Professor Dr. Thomas Stieglitz vom Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg und die Politikwissenschaftlerin Dr. Isabella Hermann, zugleich Ko-Direktorin des Berlin Sci-fi Filmfests, mit Christopher Coenen (KIT-ITAS).

Ein Abend mit Waldemar Zeiler

Er ist so etwas wie der „Rockstar“ unter den Gründerinnen und Gründer: Waldemar Zeiler. Tatsächlich dürfte er einer der wenigen Jungunternehmer sein, dem die Menschen zujubeln, wenn er die Bühne betritt. „Einhorn“, so heißt das Startup, das schon fast gar keines mehr ist. Millionenumsatz macht das Unternehmen mit dem Verkauf fair hergestellter Kondome oder Tampons. Mit Vorträgen über die besondere Unternehmenskultur „schockt“ Zeiler
die Manager der Großkonzerne regelmäßig und gerne – möglicherweise in einem weiß-rosa Einhornkostüm. Die fragen sich, wie das geht, wenn die Mitarbeitenden zu einem Gutteil selbst bestimmen, was sie verdienen, wie viel, wie lange und wann überhaupt sie arbeiten. Und dann hat Zeiler noch die Idee, dass Unternehmertum aus seiner Sicht unbedingt nachhaltig sein muss. Bei „Ein Abend mit Waldemar Zeiler“ in Kooperation mit der KITGründerschmiede erklärt er auf der EFFEKTE-Bühne am Kronenplatz, warum Wirtschaft neue Werte braucht, was Start-ups der Gesellschaft zurückgeben sollten und stellt sich im Anschluss den Fragen des Publikums.

Klimawandel-Kino unter freiem Himmel

Der Klimawandel und seine Folgen spielen in allen gesellschaftlichen Bereichen mittlerweile eine wesentliche Rolle – auch in der Kunst. Das Airscreen-Kino vor der Hochschule für Gestaltung zeigt an mehreren Abenden Filme und Video-Kunstwerke zu diesem Thema. Aufgeführt wird „The downside“ des Videokünstlers Ludger Pfanz, der selbst anwesend sein wird. Außerdem ist zu sehen „The great Green Wall“ – ein beeindruckender Dokumentarfilm von Jared P. Scott über die Folgen des Klimawandels für Afrika - oder die nachdenklich machende Parabel „Nach mir die Sintflut“ von Christoph Hertel. Von Alfred McGuffin stammt der Film „Danni“  (Testscreening Mo. 22 Uhr) über den Dannenröder Forst, der dem Bau einer Autobahn zum Opfer fallen soll. Davon handelt auch der neue Film der Regisseurin Gülsel Özkan „Wald statt Asphalt“ (Di. 22 Uhr). Absolut sehenswert.

www.beyond-symposium.com


Montag, 14. Juni 2021

Virtuelle Führungen durch das FZI House of Living Labs

Das FZI Forschungszentrum Informatik hat mitten in der IT-Region Karlsruhe eine neuartige Forschungslandschaft geschaffen: das FZI House of Living Labs. Dabei handelt es sich um sieben Reallabore, in denen FZI-Forschende gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft neue Technologien erarbeiten und erproben. Es geht unter anderem um die Mobilität der Zukunft, intelligente Systeme für die Industrie, smarte Energieanwendungen, Softwareinnovationen, um Robotik und um die Sicherheit unserer IT-Systeme. Bei insgesamt drei virtuellen Führung können die Reallabore besucht werden. Dabei können Besucherinnen und Besucher ausgewählte Forschungsprojekte hautnah miterleben und sich mit innovativen Lösungsansätzen vertraut machen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

https://url.fzi.de/effekte2021

RegionaliaOpen – ein offener Zugang zur Landeskunde für alle

Die Badische Landesbibliothek (BLB) präsentiert ihr neues Projekt „RegionaliaOpen“. Hier verbindet die BLB Open Access, also den unbeschränkten Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet, mit Landeskunde. Denn: Allen, die über die Region Baden publizieren, bietet die BLB die Infrastruktur für eine einfache und kostenlose Open Access-Veröffentlichung. Die Publikationen auf „RegionaliaOpen“ sind im Volltext durchsuchbar, werden auch bei Google und anderen Internetsuchmaschinen gefunden und der Zugriff ist jederzeit kostenfrei möglich. Die Folge: Solche Veröffentlichungen werden um ein Mehrfaches intensiver genutzt als eine gedruckte Version. Außerdem können über „RegionaliaOpen“ viele weitere frei verfügbare Publikationen zu Baden und der Region im Südwesten gefunden und kostenfrei genutzt werden. Die Präsentation bietet eine Einführung in diesen neuen Service. Eine Anmeldung ist erforderlich.

presse@blb-karlsruhe.de

Wahlarena Zukunft Bioökonomie: Und wie wollen Sie in Zukunft so leben?

Nachhaltig produzieren und konsumieren – so sieht die Idealvorstellung unseres künftigen „Verbraucherlebens“ aus. Nichts Anderes beschreibt die Bioökonomie, die als wichtiger Baustein hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft und Produktionsweise gilt. Aber machen wir uns nichts vor: Das erfordert tiefgreifende Veränderungen in allen Lebensbereichen. Das kann nur erfolgreich sein, wenn die Bevölkerung dies mitgestaltet und mitträgt. Und das wiederum gelingt nur, wenn die Ziele der Bioökonomie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Projekt „Bio-Wahl“ des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) zielt genau darauf ab. Im Rahmen der digitalen Veranstaltung stellen Bioökonomie-Expertinnen und -Experten drei Zukunftsszenarien vor, die vom Fraunhofer ISI miterarbeitet wurden. Im Anschluss können die Teilnehmenden dann über zentrale Thesen und Argumente der Bioökonomie abstimmen.

Zur Veranstaltung: https://www.isi.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/2021/wahlarena-zukunft-biooekonomie.html

Zur Aufzeichnung

EFFEKTE-Talk am Kronenplatz:

Alle Sinne bedienend: das Bio-Sensorium

Wie können wir einen organischen Erfahrungsraum herstellen, der uns auf sinnlicher Ebene berührt? Und was genau bedeutet es, mit nicht-menschlichen Akteuren in einen gemeinsamen Gestaltungsprozess einzutreten? Gestaltende und Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe haben sich dafür das „Bio-Sensorium“ ausgedacht. Dort kommen verschiedene lebendige Werkstoffe zu einem raumgreifenden Experiment zusammen – etwa recycelter Papierbeton, Pilzgeflechte oder symbiotische Bakterien- und Hefekulturen. So soll sich ein sinnliches Ökosystem entwickeln, das neben der baulichen Architektur auch den Riech-, Hör- und den Tastsinn mit verhandelt. Die Macher geben Einblicke in die Konzeption und Umsetzung des Projekts.

https://www.hfg-karlsruhe.de/

Roboter und Mensch gemeinsam in Bewegung

Roboter sind schon vielfach in verschiedenen Branchen wie Industrie oder Medizin im Einsatz. Im „Robot and Human Motion Lab“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe ist viel in Bewegung. Wie Mensch und Roboter sich gemeinsam bewegen und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, zeigt der Vortrag von Professor Marcus Strand, dem Leiter des Studiengangs Informatik, anhand ausgewählter Projektbeispiele. Dabei werden sowohl ausgewählte studentische Arbeiten als auch aktuelle öffentlich-geförderte Forschungsprojekte vorgestellt. Sie beschäftigen sich mit der sicheren Mensch-Roboter-Kooperation und damit verwandten Themen. Der Vortrag gibt einen Einblick in aktuelle und zukünftige Anwendungsfelder intelligenter Robotersysteme.


Dienstag, 15. Juni 2021

Science Comedy-Truck am Friedrichsplatz

Knallen, zischen und schäumen mit Magic Andy

Comedy und Wissenschaftsshows im Vorbeigehen und zum Stehenbleiben – das gibt es beim Wissenschaftsfestival EFFEKTE in der Karlsruher Innenstadt. Der Science Truck ist unterwegs – kommen Sie doch auch!

„Wasserwende für Trinkwasser – faul sein und dabei die Welt retten?!“

In Deutschland hat das Leitungswasser eine Topqualität. Und trotzdem trinken wir Wasser aus Plastikflaschen – etwa zehn Mal so viel wie in den 1970er Jahren. Wasser wird sogar kistenweise aus dem Ausland importiert und verursacht viel Plastikmüll und CO2-Emissionen durch den Transport. Mit einem Umstieg auf Leitungswasser kann Geld, CO2, Plastikmüll und nebenbei auch noch die nervige Schlepperei gespart werden. Das ist so einfach, dass jede und jeder sofort mitmachen kann.Der Verein A tip: tap nimmt die Teilnehmenden des Workshops „Wasserwende für Trinkwasser – faul sein und dabei die Welt retten?!“ mit auf eine Reise des Karlsruher Trinkwassers. Thema ist außerdem, warum der Flaschenwasserkonsum in Deutschland so hoch ist und was dafürspricht, Leitungswasser zu trinken.

Anmeldung erwünscht, unter: karlsruhe@atiptap.org

Zugang zum Workshop: https://meet.google.com/qdn-bxfk-zuh

EFFEKTE im Juni: Von Digitalbauern, Mischwäldern und Nachhaltigkeit

Die Digitalisierung verändert die Landwirtschaft dramatisch. Kirsten Gaber vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT untersucht die Folgen von Drohnen-, GPS- und Satelliteneinsatz und hat Obstbauern am Bodensee dazu befragt.
Wie ein klimaresistenter Wald im Schwarzwald am besten aussieht und wie Menschen vor Ort das bewerten, zeigt der Vortrag von Julia Almeida (ITAS, KIT). Und auch den Stadtbäumen macht der Klimastress zu schaffen, wie Annika Fricke, Julia Almeida (ITAS, KIT) und Mario Köhler vom Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe erläutern. Die Frage der Nachhaltigkeit betrifft alle unsere Lebensbereiche. In Reallaboren kann nachhaltiges Leben erforscht werden. Felix Wagner vom ITAS des KIT gibt Einblicke in solche Labore.

www.effekte-karlsruhe.de

Mit Energie in die Powerpoint-Karaoke

Eine ungewöhnliche Mischung verspricht der Abend mit Beteiligung der Stadtwerke Karlsruhe und der Badischen Landesbibliothek. In einem Kurzvortrag zeigt Katrin Stolle von den Stadtwerken Karlsruhe, wie die künftige Energieversorgung in der Fächerstadt aussehen könnte, welche Schritte für ein klimaneutrales Karlsruhe unternommen werden müssen und wie sich smarte Strukturen dafür nutzen lassen. Im Anschluss moderiert Moritz Konrad, bekannt von den Poetry Slams in der Badischen Landesbibliothek, ein buntes und wortgewaltiges Powerpoint-Karaoke zum Thema Nachhaltigkeit. Dabei treffen Improtheater, Karaoke-Gesang und klassischer Powerpoint-Vortrag aufeinander. Der Abend soll Spaß machen, die Teilnehmenden wollen sich mit dem eigenen Vortrag die Gunst des Publikums sichern. Das entscheidet am Ende nämlich darüber, wer gewinnt!

www.stadtwerke-karlsruhe.de
www.blb-karlsruhe.de


Mittwoch, 16. Juni 2021

Online-Kurs experimenta: Rund um Eiswürfel

Gedacht sind sie für kalte Getränke, aber auch für Versuche mit gefrorenem Wasser sind sie bestens geeignet.
Mit wenigen Alltagsmaterialien aus der Küche und Eiswürfeln aus der Gefriertruhe wollen wir kleine Experimente durchführen und beobachten.
Der Kurs eignet sich für Kinder von 8 bis 10 Jahren oder auch für Familien. Acht Zugänge sind möglich, bei denen jeweils auch mehrere Personen teilnehmen können.

https://www.experimenta.science/de/die-experimenta/veranstaltungskalender

Science Comedy-Truck am Friedrichsplatz

Interaktive Wissenschaftsshow geht den Dingen auf den Grund

Spannende Bühnenexperimente und intelligente Comedy für die ganze Familie – das bieten die Wissenschaftsshows des Diplom-Physikers Felix Homann. Für ihn ist die Grenze zwischen ernsthafter Wissenschaft und urkomischer Unterhaltung fließend. In Karlsruhe präsentiert er das Programm „Baff“. Darin kümmert er sich auch um aktuelle Themen und zeigt, wie man, mit zum Teil sehr einfachen Mitteln, Aerosolen oder der Impfstoffherstellung auf den Grund gehen kann. Oder aber wie lustig es sein kann, den Abstand zwischen zwei Personen zu messen. Und klar ist bei Homann immer: Hinter unsichtbaren Kräften steckt niemals Zauberei. Für alles gibt es eine wissenschaftliche Erklärung. Und obwohl es wegen der Pandemie nur mit der gebotenen Distanz geht: Das Publikum wird auch unter Coronabedingungen interaktiv in die Show mit einbezogen.

http://www.showlabor.de/

Die besten Forschungsideen setzen sich durch! - Falling Walls Lab

Eine Bühne, eineForschungsidee – aber nur drei Minuten Zeit, um die Jury zu überzeugen: So funktioniert das Falling Walls Lab Karlsruhe. Das internationale Forum bietet aufstrebenden Talenten, Innovatoren und kreativen Köpfen die Möglichkeit, sich und ihre Forschung, Ideen oder Geschäftsmodelle zu erklären. Am KIT und im Wechsel an der Universität Heidelberg treten die besten „Labster“ aus dem Südwesten an. Der Sieger oder die Siegerin nimmt am finalen Falling Walls Lab in Berlin teil. Den besten Drei winkt ein Preisgeld und die Chance, ihre Themen auf der großen Falling Walls Conference vorzustellen. Den Vorsitz der Jury im Karlsruher Wettbewerb hat Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales.

www.kit.edu

Neurotechnischen Veränderungen von Körper und Geist auf der Spur

Neurotechnologien haben nicht nur bereits erhebliche medizinische Bedeutung, sondern es wird auch erwartet, dass sie in Zukunft allgemein zur Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit beitragen. Wie werden sie im Zusammenhang mit anderen Technologien unseren Körper, unseren Geist, den Alltag und die Gesellschaft verändern? Diese Fragen thematisiert das BIO·FICTION Film World Café. Gezeigt werden sechs Kurzfilme verschiedener Genres, die allesamt beim BIO·FICTION Science Art Film Festival 2019 prämiert wurden. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden können Sie über Technik-Realitäten und -Fiktionen diskutieren, die in den Filmen dargestellt werden. Das Café eröffnet die Möglichkeit, gemeinsam zu reflektieren und tiefer in die Emotionen einzutauchen, die die Filme auslösen. Das Event findet Rahmen des Projekts FUTUREBODY statt, das vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT koordiniert wird.

Die Registrierung ist bis zum 14. Juni möglich: https://www.itas.kit.edu/film_world_cafe_registrierung.php


Donnerstag, 17. Juni 2021

Online-Kurs experimenta: Bits, Bytes & Elektronen

Wolltest du schon immer wissen, wie ein „Elektronengehirn“ funktioniert? Wie viel ist ein Gigabyte? Kann ein Computer denken? Warum benötigt ein Memorystick keine Batterie? Und: Wie passen 1000 Songs, Bilder, Videos & noch viel mehr "Bits und Bytes" in deine Hosentasche?

Dann bist du in unserem Digitalelektronik-Bastelkurs genau richtig: Du erfährst wie du im Binärsystem nur mit Nullen und Einsen beliebig große Datenmengen speichern kannst, was sogenannte „Halbleiter“ sind und was Informationen von Daten unterscheidet.

https://www.experimenta.science/de/die-experimenta/veranstaltungskalender

Die Provokation des Anthropozäns - Colloquium Fundamentale

Die Menschheit schreibt gerade Geschichte – leider auch in negativer Art und Weise. Denn: die vom Menschen initiierten Veränderungen in Natur und Umwelt sind durch den Klimawandel schon sichtbar. Die Fachleute sprechen vom so genannten Anthropozän-Zeitalter. Es ist der erste Versuch, der Epoche einen Namen zu geben, in der der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Bedingungen geworden ist – mit den bekannten Folgen. Wissenschaftlerinnen  und Wissenschaftler haben die These aufgestellt, dass die Veränderungen auch von ausreichend langfristiger Natur sind, um sie bereits auf einer Zeitskala der Erdgeschichte verorten zu können. Prof. Dr. Helmuth Trischler, Bereichsleiter Forschung am Deutschen Museum in München und Professor für Neuere Geschichte und Technikgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität spricht im Rahmen eines Vortrags des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT über die zentrale Frage, wie die notwendige Große Transformation in Richtung Nachhaltigkeit eingeleitet werden könnte.

www.zak.kit.edu/effekte

Zur Aufzeichnung

EFFEKTE-Talk am Kronenplatz:

Soziale Netzwerke und wie sie unser Gehirn täuschen

Knapp die Hälfte der Weltbevölkerung ist über soziale Netzwerke verknüpft und hat Zugang zu digitalen Informationen. Das ist eine unglaublich hohe Zahl und Errungenschaft, stellt die Menschheit aber gleichzeitig vor völlig neue Herausforderungen.

Es erfordert digitale Kompetenzen, damit alle Nutzerinnen und Nutzer die Geschäftsmodelle und Spielregeln überblicken. Außerdem sollte jede und jeder mit den grundlegenden Wahrnehmungs-, Denk- und Verarbeitungsprozessen vertraut sein, um sich selbst reflektierend in der digitalen Welt bewegen zu können.

Michael Rasimus von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe gibt spannende Einblicke in die Neurowissenschaften und Wahrnehmungspsychologie. Anhand praktischer Beispiele zeigt der Leiter des Eye Tracking-Labors, warum wir uns immer wieder von unserem Gehirn täuschen lassen und wie sich das vermeiden lässt.

Ein Blick in die Hochschule der Zukunft

Wie sieht die Hochschule der Zukunft aus? Welche Trends lassen sich dabei erkennen? Diese Fragen stellen sich nicht erst seit der Coronapandemie – auch Themen wie Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel stellen Hochschulen vor die Herausforderung, Studierende auf eine ungewisse Zukunft vorzubereiten.
Die Arbeitsgruppe NextEducation an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe forscht in unterschiedlichen Forschungs- und EU-Projekten an Themen und Aspekten, die die Zukunft der Hochschullehre betreffen und setzen diese in der eigenen Lehre um. In einem interaktiven Vortrag werden die Forschungs- und Lehrprojekte unter dieser Fragestellung vorgestellt. Das Publikum wird durch Impulsfragen und Audience Response-Systeme eingebunden, um bedeutsame Themen zu identifizieren und zu diskutieren.


Freitag, 18. Juni 2021

Baff! Die Wissensshow mit Felix Homann

Spannende Bühnenexperimente und intelligente Comedy für die ganze Familie – das bieten die Wissenschaftsshows des Diplom-Physikers Felix Homann. Für ihn ist die Grenze zwischen ernsthafter Wissenschaft und urkomischer Unterhaltung fließend. In Karlsruhe präsentiert er das Programm „Baff“. Darin kümmert er sich auch um aktuelle Themen und zeigt, wie man, mit zum Teil sehr einfachen Mitteln, Aerosolen oder der Impfstoffherstellung auf den Grund gehen kann. Oder aber wie lustig es sein kann, den Abstand zwischen zwei Personen zu messen. Und klar ist bei Homann immer: Hinter unsichtbaren Kräften steckt niemals Zauberei. Für alles gibt es eine wissenschaftliche Erklärung. Und obwohl es wegen der Pandemie nur mit der gebotenen Distanz geht: Das Publikum wird auch unter Coronabedingungen interaktiv in die Show mit einbezogen.

http://www.showlabor.de/

Chemie ist fantastisch – Magic Andy-Show

Was passiert, wenn sich Eis immer weiter ausdehnt? Warum fängt Wasser in einer Klangschale plötzlich an zu sprudeln? Und was geschieht, wenn man zehn Liter flüssigen Stickstoff und zwei Liter kochendes Wasser in einer großen Wanne zusammenbringt? Das alles erfahren Besucherinnen und Besucher von Magic Andy’s „Fantastischer Chemie-Show“. Magic Andy, alias Dr. Andreas Korn-Müller, begeistert als freiberuflicher Chemiker, Entertainer und Autor seit mehr als 20 Jahren mit seinen Shows große und kleine Wissenschaftsfans. Neben den Shows ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Ausstellungen in diversen Science Centern tätig. Die „Fantastische Chemie-Show“ ist ein Ereignis für die ganze Familie.

https://www.science-comedy.de/

#digiTALK: Digitale Begegnungen und was sie mit uns machen

Die Pandemie hat unser Leben zeitweise auf digitale Begegnungen reduziert – am Arbeitsplatz, in der Freizeit, in Büro, Museum oder Kirche. Was bedeuten diese digitalen Begegnungen für unser soziales Miteinander, für den kommunikativen Austausch, aber auch für das gemeinsame Erleben? Expertinnen und Experten aus Karlsruher Forschungs- und Kultureinrichtungen diskutieren, was neu ist an digitalen Begegnungen – und auch, was bleiben wird, wenn die Pandemie einmal vorbei sein wird. Die Veranstaltung ist Teil des digitalen Stammtisches Karlsruhe #digiTALK, veranstaltet vom Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe, dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM), dem Nachrichtenportal ka-news und der Initiative karlsruhe.digital. Bei #digiTALK werden gemeinsam mit dem Publikum gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert.

www.digitalk-karlsruhe.de


Samstag, 19. Juni 2021

Ist nur Wissenschaft, wenn es stinkt und kracht

Das Thema in den Wissenschaftsshows von Konrad Stöckel ist unsere Umwelt und die Geheimnisse, über die wir vielleicht schon immer mal gegrübelt, sie aber noch nie richtig verstanden haben. Der quirlige Wissenschaftscomedian, Entertainer und Zauberer ändert das. Er klärt in seinem Programm „Wenn’s stinkt und kracht ist’s Wissenschaft – Umwelt“ darüber auf, ob er mit seiner Stimme Glas zerspringen lassen kann, ob man mit vier Personen schon eine stabile Brücke bauen kann und ob bloßes Wasser als Raketenantrieb taugt. Mit Hochdruck ergründet er Tiefdruckgebiete und verrät uns, was Alkohol mit dem Wetter zu tun hat. Das Motto von Konrad Stöckel lautet: Stimmung!

www.konradstoeckel.de

Physik in Hollywood - Funktionieren eigentlich Lichtschwerter?

Wie kommt es eigentlich, dass James Bond immer gewinnt? Was hat Spiderman mit Physik zu tun und wie schafft es Iron Man eigentlich, seinen Teilchen-Beschleuniger so schnell zu bauen? Dass Hollywood nicht der Gipfel des wissenschaftlichen Realismus ist, ist hinlänglich bekannt. Wie dick es allerdings kommt, zeigt Sascha Vogel mit seinem preisgekrönten Programm „Physik in Hollywood”. Aber keine Angst – hier geht’s nicht um Formeln und Naturkonstanten, sondern um den Spaß an und in der Wissenschaft! In Vogels Rundumschlag durch die Filmwelt bleibt mit Sicherheit kein Auge trocken, auch wenn man Physik schon nach der dritten Klasse abgewählt hat. Von Armageddon über Star Wars bis zum Zoolander – nichts ist vor ihm sicher! Physik in Hollywood – mit Sicherheit anders!

www.sciencebirds.de

Drei Minuten Zeit beim FameLab

Drei Minuten Zeit braucht man, um einen Kaffee aufzubrühen. Aber reicht es auch, um komplexe wissenschaftliche Forschungsinhalte zu erklären. Beim Wissenschaftswettbewerb FameLab passiert genau das! Ausgewählte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben genau diese 180 Sekunden Zeit, ihr Forschungsthema dem Publikum und einer hochkarätigen Jury zu erklären. Sachlich richtig, unterhaltsam und mitreißend.
2021 war für FameLab Germany ein ganz besonderes Jahr, eigentlich sollte der Vorentscheid in Karlsruhe vor großem Publikum im Kulturzentrum Tollhaus stattfinden. In Corona-Zeiten war dies leider nicht möglich, daher fand der Wettbewerb im März 2021 digital statt und verwandelte so das ein oder andere Wohn- oder Schlafzimmer der Kandidatinnen und Kandidaten zur großen Bühne.
Im Rahmen des Wissenschaftsfestivals Effekte, stehen die Siegerinnen und Sieger aus Karlsruhe mit ihren Vorträgen auf der großen Festival-Bühne am Kronenplatz und bekommen ihre Pokale offiziell überreicht.

Wissenschaftsvarieté - Künstliche Intelligenz – was ist das eigentlich?!

Was kommt heraus, wenn eine Sängerin, ein Hula-Hoop Artist, eine Clownin, ein Gitarrist und ein Wissenschaftler über Künstliche Intelligenz (KI) sprechen? Eine höchst amüsante Runde – zu erleben beim Wissenschaftsfestival EFFEKTE. Da ist zum Beispiel Philipp Golle, seines Zeichens ein studierter Hula-Hoop-Artist aus Berlin, der Gitarrist Milorad Carkic, der keine Berührungsängste kennt und Punk, Jazz, Klassik, Balkan und Varieté spielt oder Nikki Ratjen, eine professionelle Clownin mit riesigem Improvisationstalent. Das Ensemble klärt gemeinsam mit dem IT-Professor Jörn Müller-Quade vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), was KI eigentlich ist. Moderatorin des Abends ist die Sängerin Ines Theileis, die Gründerin des „Salon Fähig“, einem Wissenschaftsvarieté aus dem Berliner Underground. Im „Salon Fähig“ wird Wissenschaft zwischen Musik, Clownerie und Akrobatik erzählt.

www.ensemblesalonfähig.de

Mitreißende Wissenschaft beim Science-Slam

Der Science-Slam garantiert einen kurzweiligen Abend mit Wissenschaft! Dabei stehen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Bühne, um das Publikum mit dem zu begeistern, was sie selbst fasziniert: ihre eigenen Forschungsprojekte. Sie präsentieren Wissenschaft verständlich, unterhaltsam und gerne auch humorvoll. Und: Sie haben jeweils nur zehn Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen. Denn jenes bestimmt am Ende die Siegerin oder den Sieger im Vortragswettbewerb, der wieder von Philipp Schrögel höchst wissenschaftlich moderiert wird. Bei EFFEKTE lockt der Science-Slam regelmäßig viele Besucherinnen und Besucher vor die Bühne. Da es in diesem Jahr nur für eine begrenzte Anzahl von Menschen Platz vor Ort geben wird,  findet zusätzlich eine online Live-Übertragung statt – und auch das Online-Publikum kann mit abstimmen!

https://www.facebook.com/ScienceSlamKarlsruhe 
https://twitter.com/SciSlamKA

Anina Rubin - Künstliche Nervenzellen werden hörbar

„Sir Neuron 1068“ – so heißt die künstlerisch-experimentelle Arbeit der Künstlerin Anina Rubin, die sich mit dem Entstehen und dem Leben „künstlicher Nervenzellen“ in hochdimensionalen Räumen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) auseinandersetzt. Das Stück ist eine Klangcollage mit Akzent auf Stimme, Gesang und synthetisch erstellten Neuronenstimmen, Feldaufnahmen und Instrumenten. Es ist nicht nur ein bisschen KI, was hinter diesem Projekt steckt: Die synthetische Stimme wurde vom KI-Unternehmen Birds on Mars designt, der Widerhall in den hochdimensionalen Räumen wurde errechnet durch einen Wissenschaftler an der Universität von Mexiko. Die Künstlerin selbst hat die Musik geschrieben und produziert. Von ihr stammen auch Stimme und Instrumente.

Malen mit Stimmen – Painting with Voices

Die Künstler Portrait XO und Roman Lipski machen sich Künstliche Intelligenz (KI) zunutze und laden ihr Publikum zur audiovisuellen Live-Performance „Painting with Voices“ ein. Dabei vermischen sich verschiedene künstlerische Disziplinen. Es beginnt damit, dass Text live auf der Bühne in ein vom KI-Unternehmen Birds on Mars erstellten Sprachsynthesemodell eingegeben wird. Die Wörter werden dabei von einer synthetischen Stimme gesprochen, die auf der Grundlage ihrer individuellen Stimmdaten trainiert wurde. Die Stimme kann wie ein Instrument gespielt werden. Künstliche Intelligenz verbindet sich mit künstlichen Gemälden zu einer Collage von Porträts, die das Publikum hören und sehen kann. Diese Vocals werden musikalisch als Instrument und Samples aufgeführt. So entsteht ein visuelles Klangporträt. Birds on Mars-Gründer Florian Dohmann und Ludger Pfanz, Leiter des Beyond Festival, erläutern außerdem die Technologie, die diese Performance ermöglicht.


Sonntag, 20. Juni 2021

Die Physikanten lassen es knallen

Wie unterhaltsam Wissenschaft sein kann, beweisen „Die Physikanten“ seit 20 Jahren. Wenn sie die Bühne betreten, wird Physik so witzig wie eine Comedyshow, so glamourös wie ein Abend im Varieté oder so packend wie ein Fußball-Endspiel. Denn: stabile 200 Liter-Fässer falten sich mit einem gewaltigen Knall zusammen oder ein Laserstrahl wird plötzlich zu einer Bassgitarre. Bei den Physikanten lernen die Zusehenden mehr über Physik als sie in ihrer Schulzeit je vergessen konnten, sagt der Diplom-Physiker Marcus Weber, der Kopf und Gründer der Gruppe, die mit der Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet worden ist. Mit den Wissenschaftsshows haben die Physikanten schon mehr als eine Million Menschen erreicht – nicht nur in Deutschland, sondern auch schon in Russland und beim Abu Dhabi Science-Festival. Auch bei Sendungen wie „Galileo“ oder „Frag doch mal die Maus“ sind sie immer wieder für Experimente zuständig.

Preisverleihung osKarl "Fest der jungen Forscher"

Während des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE wird in diesem Jahr zum siebten Mal der „osKarl“ von der Schülerakademie Karlsruhe verliehen – der Wissenschaftspreis für junge Forschertalente. Während der gesamten Festivalwoche wird online und auf der LED-Wand auf dem Marktplatz gezeigt, was Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Karlsruher Schulen erforscht haben. Insgesamt 17 Projekte wurden umgesetzt.

Zu den Schülerforschungsprojekten vom Fest der jungen Forscher

reFuels – Kraftstoffe neu denken - Podiumsdiskussion

Die Frage, wie wir uns künftig von A nach B bewegen, ist eine der elementaren Zukunftsfragen. Maßgeblich ist dabei, wie wir es schaffen, CO2-neutral mobil zu sein. Das Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ ist einer der Bausteine zur Lösung. Es betrachtet ganzheitlich Herstellung und Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen, die Verbrennungsmotoren von Autos sowie Nutz- und Schienenfahrzeugen antreiben können, ohne die Umwelt zu belasten. reFuels sind regenerative auf biogenen Reststoffen oder regenerativer Energie und CO2 basierende Kraftstoffe. Beteiligt an der Entwicklung sind sechs Institute des KIT und 16 weitere Partner aus Energiewirtschaft, Mineralöl-, Automobil- und Zulieferindustrie unter dem Dach des Strategiedialogs Automobilwirtschaft, der vom Land Baden-Württemberg initiiert wurde. Bei der in das Wissenschaftsfestival EFFEKTE eingebundenen Talkrunde diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über Herstellungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete von reFuels sowie deren Relevanz für die Verkehrswende.

https://www.refuels.de/300.php

Mit einem RESET zurück in die Zukunft

Krisen wie die Covid 19-Pandemie können Kräfte mobilisieren. Das bietet Chancen für einen Neustart. Dafür braucht es manchmal – wie bei einem Computer – einen RESET. Supercomputer können inzwischen künftige Krisen simulieren, aber das Projekt RESET sucht noch einen weiteren Ansatz der Problemlösung. Die „Future Designer“ von RESET können nicht nur Wahrscheinlichkeiten vorhersagen, sondern auch mögliche und wünschenswerte Zukünfte darstellen, sie simulieren und von diesem Punkt aus rückwärts in die Gegenwart zurückrechnen. So lassen sich Wege finden, die zu diesen Zukünften führen. Der Gründer des Beyond Festivals, Ludger Pfanz, stellt Wissenschaftler, Künstler, Visionäre, Aktivisten und Zukunftsgestalter vor, die versuchen, die Covid 19-Krise als Chance für einen ökonomischen, sozialen und ökologischen Umbau unserer Gesellschaft zu nutzen – durch einen Neustart.